Einträge zum Thema: ‘Portraits’

Im Gespräch mit In My Days

Die Jungs von In My Days haben sich unseren Fragen im Interview gestellt. Dafür erstmal vielen Dank und jetzt viel Spaß mit dem Interview.

DHSW: Die böse Band-Vita Frage zu Beginn. Auch wenn euch bestimmt schon viele Leute als Band kennen. Könnt ihr euch vielleicht noch einmal kurz selbst vorstellen?

In My Days: Hallo ihr Lieben.
In My Days sind Dennis, Steven, Charly und Tino, eine Alternative Pop/Rockband, seit 2009, aus Magdeburg.

DHSW: Von der Musik leben, davon träumt wahrscheinlich jede Band, oder? Gerade das touren als Band kann ja schnell eine sehr zeitintensive Angelegenheit werden. Wie sieht das bei euch aus? Wie geht ihr damit um?

In My Days: Genau, diese Träume hat wahrscheinlich jeder Musiker, der viel Zeit und Energie investiert.
Allerdings setzen wir uns erstmal kleinere Ziele, als davon leben zu können, was unseren Werdegang angeht.
In erster Linie viele Events zu bespielen, Erfahrungen zu sammeln, ein Album zu produzieren und was uns sehr wichtig ist, sehr gute Freunde zu bleiben.

DHSW: Euer erstes Musikvideo ist erscheinen und sammelt bei YouTube schon kräftig Klicks. Das ist natürlich schön zu sehen. Wir hatten den Clip ja auch schon hier bei uns auf der Seite. Wir war es beim Dreh? Habt ihr Lust auf mehr bekommen?

In My Days: Es war eine super Erfahrung / Erlebnis für uns. Sehr sehr gerne wieder.
Matthias Fritsche von “lichtempfindlich” hat mit uns das Video produziert und wir möchten uns auch hier an dieser Stelle nochmal bei ihm bedanken.
Jedenfalls werden wir im Winter / Frühling ein neues Album produzieren und zur
Singleauskopplung auch gleichzeitig ein Video dazu drehen.

DHSW: Stichwort Plattentipps. Die Single „This is love“ ist ja jetzt draußen. Aber was hört ihr eigentlich selbst gerade rauf und runter? Wie sieht eure Top 3 aus?

In My Days: Eine schwierige Frage. Jeder von uns hat einen anderen Musikgeschmack was das angeht.
Aber im Punkt In My Days sind wir einer Meinung. Es ist Interessant für uns, weil jeder seine Ideen in die
Musik mit einbringen kann. Jedenfalls sind Coldplay, Paramore und Deftones prägend für uns.

DHSW: Danke erstmal für das Interview. Gibt es vielleicht noch etwas, was ihr unseren Lesern und Leserinnen unbedingt mitteilen wollt?

Wir bedanken uns recht Herzlich für das Interview.
Wer uns vielleicht mal Live und in Farbe sehen mag, kann sich gern auf
unsere Seite umsehen. www.inmydays.com

Wir bleiben hier! – Film online!

Das Filmprojekt hatten wir euch vor einiger Zeit schon einmal kurz vorgestellt. Da gab bereits einen schönen Trailer, der, wohl nicht nur bei uns, Lust auf mehr gemacht hat. Nun gibt es den ganzen Film online zu sehen.

Mit einer großen Portion Augenzwinkern, viel Witz und Liebe erzählt uns das Filmteam, was es an der Altmark so schätzt und warum Menschen dort bleiben. Absolut sehenswert!

Den Film gibt es nach dem Klick.

DHSW-Schultour in Wernigerode

Und weiter geht’s…die DHSW-Schultour nimmt wieder Fahrt auf. Am heutigen Tag machte die Schultour in der Waggonhalle der Harzer Schmalspurbahn in Wernigerode Halt.

Den anwesenden Schülern und Schülerinnen wurden einige interessante Berufe vorgestellt, um ihnen die Berufswahl zu erleichtern. Natürlich kam auch der Spaß dabei nicht zu kurz.So stellten Auszubildende eigenhändig in Form kleiner Videos oder im persönlichen Gespräch am Set ihren gewählten Ausbildungsberuf vor. Anne Walther berichtete im Interview über das Aufgabenfeld einer angehenden Bürokauffrau und erklärte, welche Interessen und Voraussetzungen man für diesen Beruf erfüllen sollte.

Anne Walther ist angehende Bürokauffrau und berichtete am Set von den Aufgaben, Tätigkeiten und Voraussetzungen für diesen Beruf

Anne Walther im Interview

Der Auszubildende Matthias Klemm stellte auf der DHSW-Schultour das Berufsbild eines Industriemechanikers vor und erzählte, was er an diesem Beruf so spannend findet.

Matthias Klemm im Interview


Neben den Ausbildungsberufen von Anne und Matthias wurden auch die folgenden Berufe vorgestellt: Restaurantfachmann/-frau, Verfahrensmechaniker/-in Kunststoff, Gießereimechaniker/-in, Altenpfleger/-in und Elektroniker/-in.

Begleitet und ausgewertet wurden die Vorstellungen der Berufsbilder von zwei Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit. Ebenso beantworteten diese die aufkommenden Fragen der Schüler und Schülerinnen aus dem Publikum.

Eine Frage aus dem Publikum...

Zwischen den einzelnen Berufsvorstellungen wurde der Gitarrist Marius Stieler über seinen konsequenten Weg zum Ziel interviewt. Dieser gab anschließend ein grandioses Gitarrensolo zum Besten. Zudem bekamen zwei Schüler aus dem Publikum die Möglichkeit zu zeigen, ob sie einen Krawattenknoten binden können, um für ein anstehendes Vorstellungsgespräch gewappnet zu sein. Übung macht den Meister ;)

Gitarrist Marius Stieler im Interview

Zum Abschluss spielte die Moderatorin Annett  mit insgesamt sechs Schülern aus dem Publikum „GUX“ – das Quiz, bei dem die Schüler zeigen konnten, was sie über ihr Bundesland wissen.

Diese Schüler nahmen am Quiz “GUX” teil. Gewonnen haben die drei Schüler des Stadtfeld-Gymnasiums Wernigerode am Spielerpult 3 (rechts)

Es gab einen kräftigen Applaus für die Quiz-Sieger

Auch morgen wird die DHSW-Schultour noch einmal in der Waggonhalle der Harzer Schmalspurbahn in Wernigerode am Start sein.

Für alle anwesenden Schüler und Schülerinnen, die zum ersten Mal auf unserer Website sind: Ihr findet uns auch bei Facebook und Twitter. Also schaut doch mal vorbei!

“KEYNO” starten durch

Die Magdeburger „Redpop“-Band um Frontfrau Jessica, Keyboarder Sebastian, Bassist Olaf und Schlagzeuger Jan sagt sich selbst „ganz oder gar nicht“. Die Vier haben sich für Ersteres entschieden, spielen sich durch Sachsen-Anhalt, Berlin und Polen und veröffentlichen im August sogar ihr Debüt-Album „faces red“. Dafür verbrachten „KEYNO“ Wochen im Tonstudio und zahlten eine fünfstellige Summe, die sie eigentlich nicht übrig haben – nur aus Liebe zur Musik.Einige werden sich jetzt sicher fragen, was „Redpop“ überhaupt ist. Die Band wollte etwas Neues schaffen und das tat sie auch. „Redpop“ entstand aus Experimenten mit Jazz, ein bisschen Pop und dazu einem leichten britischen Einfluss in Form von Oasis und Beatles. Laut Band ist der Name „Redpop“ nur Zufall, der lediglich das Lebensgefühl von „KEYNO“ beschreiben soll.

Die Band fand vor eineinhalb Jahren zueinander und trifft sich nun mindestens dreimal in der Woche in ihrem Proberaum am Magdeburger Stadtrand. Hier entstehen ihre Songs, die auf Englisch gesungen werden, damit sie auf der ganzen Welt verstanden werden. Denn genau das ist ihr Traum – einfach spielen, am liebsten weltweit!

Wir wünschen „KEYNO“ viel Erfolg mit ihrem Debüt-Album und ihrer weiteren musikalischen  Karriere.

Zweites Planungstreffen für Tag der Jugend

Am Freitag, den 15. Juli 2011, findet das zweite Planungstreffen für den Tag der Jugend im Rathaus (Hansesaal) statt. Ab 13 Uhr können sich interessierte Vereine, Gruppen, Einrichtungen, Institutionen und Jugendliche austauschen, welchen Teil sie zum Tag der Jugend beitragen möchten. Dabei werden das Projektteam Jahr der Jugend und das Jugendforum Magdeburg auf weitere Schritte der Planung eingehen und Details zum aktuellen Planungsstand sowie den bisher teilnehmenden Akteuren darstellen. Um eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme wird bis zum 14. Juli beim Projektteam Jahr der Jugend gebeten (tagderjugend@jahr-der-jugend.de).

Der Tag der Jugend ist ein Gemeinschaftsprojekt des Projektbüros Jahr der Jugend und des Jugendforums Magdeburg. Er wird am 12. August im Elbauenpark von 15 bis 21 Uhr stattfinden.

Das Jugendforum Magdeburg ist ein Jugendbeteiligungsprojekt in der Stadt Magdeburg. Die Jugendlichen engagieren sich ehrenamtlich für ihr Umfeld – ihre Stadt – und die Jugendlichen, die in Magdeburg leben. Es versteht sich als Interessenvertretung und Unterstützer für die verschiedensten Anliegen der jungen Menschen. Neben der Umsetzung eigener Projekte unterstützt es als Youth Bank Jugendliche und ihre Projektideen mit Know-How, Motivation, Infrastruktur und Geld – bis zu 600 Euro.

Weitere Informationen zum Jugendforum Magdeburg und den aktuellen Projekten findet ihr hier.

Bundesfreiwilligendienst

Offensichtlich stößt der Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Sachsen-Anhalt nur auf wenig Interesse. Grund dafür sind mangelnde Informationen und zu späte Gesetze. Somit konnte das Bewerbungsverfahren erst im Mai gestartet werden. Nur die wenigsten wissen, wie eine Tätigkeit im BFD aussehen kann und welche Interessen man haben sollte, um einen solchen Dienst zu absolvieren. Aus diesem Grund möchten wir euch heute einen kurzen Überblick über den BFD geben.

Der Bundesfreiwilligendienst wurde am 1. Juli 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit eingeführt und soll den Zivildienst ersetzen, der gemeinsam mit der Wehrpflicht am 30. Juni 2011 ausgesetzt wurde. Zudem soll er das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr ergänzen und das Engagement der Bürger fördern. Der BFD steht Männern und Frauen gleichermaßen offen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Der Einsatz dauert in der Regel zwölf, mindestens sechs und höchstens 24 Monate. Die Tätigkeiten im Bundesfreiwilligendienst sind breit gefächert und reichen vom ökologischen Weinbau über Sportbegleitung behinderter Kinder bis hin zum Vorlesen im Pflegeheim. Es dürfte also für jeden etwas dabei sein.

Wenn euer Interesse jetzt geweckt ist und ihr euch gemeinnützig engagieren möchtet, dann findet ihr hier noch weitere Infos zum Bundesfreiwilligendienst. Dort gibt es außerdem eine große Stellenbörse mit freien Plätzen in den verschiedensten Einrichtungen.

Be Smart – Don‘t Start

Sechs Monate im Klassenverband aufs Rauchen zu verzichten – das ist 132 Klassen Sachsen-Anhalts mit insgesamt 2659 Schülern gelungen. Wir sagen herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so!

Zigaretten? Die werden bei Colleen Hensche, Marian Hanke und Markus Gräfe (vorne, von links) aus Tangermünde nicht geraucht, sondern symbolisch zerbrochen. Biolehrerin Barbara Menzel und Sozialminister Norbert Bischoff freut‘s. Foto: Alexandra Kunze, Quelle: Volksstimme.de 2011

Bereits zum vierten Mal setzten sich Schüler aus Sachsen-Anhalt in dem europaweiten Wettbewerb mit dem Nichtraucherschutz auseinander. Unter dem Motto „Be Smart – Dont´t Start” wurden Schüler motiviert, erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen.

Doch die Quote ist immer noch erschreckend. Rund 20 Prozent der Schüler Sachsen-Anhalts greifen ab der fünften Klasse regelmäßig zur Zigarette. Dies belegt die Studie „Moderne Drogen- und Suchtprävention”. Im Jahr 2003 lag die Quote jedoch noch bei 37 Prozent. Zu verdanken ist dieser Abwärtstrend auch dem Wettbewerb „Be Smart – Don´t Start”, der in 22 Ländern Europas ausgetragen wird.

Sozialminister Bischoff, der die Preise überreichte, findet es “klasse”, dass so viele Schüler rauchfrei blieben – weiß er doch nur zu gut, wie schwer das Aufhören ist: “Ich habe als 20-Jähriger angefangen, ich war damals ein bisschen unsicher”, sagte er. Aufgehört habe er im Alter von 33 Jahren – und ist bis heute “unheimlich froh” über diesen Entschluss. Das Leben mache auch ohne Stängel im Mund Spaß, so Bischoff.

Harzer “Martineum” ist Schule des Jahres 2011

Yeah…als wenn wir es nicht schon immer gewusst hätten. Nun haben wir es endlich schwarz auf weiß: Die besten Schulen gibt es nur in unserem Land.

Glaubt Ihr nicht? Und ob: Das Halbestädter Gymnasium „Martineum“ ist der Beweis.
Gegen mehr als 800 Schulen konnte sich das Gymnasium durchsetzten und wurde gestern im Wettbewerb des Schülermagazins “UNICUM ABI” zur Schule des Jahres 2011 gewählt.

Das Halberstädter Gymnasium hat von seinen Schülern in den sieben zur Bewertung stehenden Kategorien durchweg tolle Noten erhalten. Das bescherte der Schule den besten Schnitt, so dass in der Gesamtwertung um den Titel „Schule des Jahres“ der Sieg heraussprang.
Herzlichen Glückwunsch. Macht weiter so!

Yougend und Behinderung

31.05.2011 Mitmachen! Portraits

Diskos, Musik, Computer, die erste große Liebe oder einfach Träume haben. Das und noch viel mehr gestaltet den Alltag eines jungen Heranwachsenden. Auch im Leben von Menschen mit spezifischen Behinderungen scheint das der alltägliche Wahnsinn.

Ob das so aber wirklich so ist, hat Dorothee Rahn einmal für uns heraus gefunden und dabei eine erstaunliche junge Frau getroffen.

Nur ein Beispiel von vielen wie Prof. Dr. Eberhard Goepel, Lehrender an der Hochschule Magdeburg-Stendal, erklärt.
Noch mehr Input gefällig? Hier gibt’s eine Umfrage unter Jugendlichen mit Handicap: Wie sieht ihr Alltag aus?

YOUgend engagiert sich!

Den besten Ruf hat die Jugend schon lange nicht mehr. Oftmals dominieren Vorurteile in den Köpfen. Die haben doch nur Blödsinn im Kopf, kein Bock auf Arbeit, viel zu faul.

Freiwillig etwas für andere tun – das wollen und können auch Jugendliche aus Sachsen-Anhalt, wie Juliane Hoffmann, Janette Sperling und Enrico Schmieder beweisen.
Wie wär’s denn mit der BMX-Halle in Dessau? Von Jugendlichen, für Jugendliche!


Wie stellt man denn ein so großes Projekt auf die Beine? Fördermöglichkeiten im Überblick:

Jugend schafft Freiraum
Man nehme ein paar Jugendliche, ein Hobby, eine Menge Engagement, eine Stadt in Sachsen- Anhalt und fertig ist die Mischung die man für ein eigenes Projekt braucht. Jugendliche die sich ihre Freizeitangebote selber schaffen ist das Motto.

Seit über einem Jahrzehnt widmet sich Jens Wittmann, 23 Jahre aus Dessau seiner großen Leidenschaft, dem BMX´en. Doch er rollt nicht einfach nur, er engagiert sich und schafft Freiraum für andere Jugendliche. Mit seinem Verein „Von der Rolle e.V.“ hat der junge Mann eine Initiative ins Leben gerufen die sich für jugendliche Skater in seiner Stadt einsetzt und neue Freizeitmöglichkeiten schafft. Neben einer Indoorskatehalle, einem eigenem Verkaufsladen für BMX- und Skateboard teile und regelmäßigen Workshops für Kids haben die Dessauer Jungs rund um Jens noch jede Menge anderer Ideen die sie möglichst bald in die Tat umsetzten wollen. Damit zeigen sie einen Weg, wie man als Jugendlicher aktiv etwas verändern kann. Doch die meisten Ideen scheitern an den Finanzierungsmöglichkeiten, wie Jens aus eigener Erfahrung weiß. Doch mit Ausdauer und Hartnäckigkeit finden sich auch hier Mittel und Wege. Er selbst sucht stets und ständig nach neuen Fördermöglichkeiten wie Wettbewerben oder Projekten die zu seinen Ideen passen. Einige Anregungen für Förderungen findet ihr hier.