Zahl der Woche
Einmal in der Woche präsentieren wir euch mit der “Zahl der Woche” wissenswertes und unterhaltsames aus Sachsen-Anhalt.
Einmal in der Woche präsentieren wir euch mit der “Zahl der Woche” wissenswertes und unterhaltsames aus Sachsen-Anhalt.
Am 20. Mai jährt sich zum 35. Mal der Internationale Museumstag, an dessen Ausgestaltung sich allein in Sachsen-Anhalt über 35 Museen beteiligen werden. Der deutsche Titel lautet “Welt im Wandel – Museen im Wandel“ und bietet den Museen die Möglichkeit, sich als moderne, zugleich aber auch als konventionelle Einrichtungen zur Bewahrung des Erbes zu präsentieren. Die Museen in Sachsen-Anhalt setzen mit ihren Aktionen auf die Einbeziehung ihrer Gäste. So bietet beispielsweise die Langobardenwerkstatt in Zethlingen im Altmarkkreis Salzwedel die Möglichkeit, das harte Leben als Langobardin bzw. Langobarde ausprobieren. Im Technikmuseum in Magdeburg kann man in der Nacht vom 19. zum 20. Mai dabei sein, wenn alle Dampfmaschinen in Betrieb genommen werden. In Ströbeck bei Halberstadt – eine Hochburg des Schachspiels – werden im Schachmuseum Ströbeck Schachturniere nach den heute nicht mehr üblichen Ströbecker Schachregeln angeboten. Eine Liste mit allen Aktionen, die in Sachsen-Anhalt stattfinden werden, findet ihr auf www.museumstag.de
Die Zahl der Woche ist diesmal die 7.875, denn soviel Magdeburger und Magdeburgerinnen haben an dem diesjährigen Frühjahrsputz „Magdeburg putzt sich!“ teilgenommen. Die Aktion ist Teil der Kampagne „Bleib sauber Magdeburg!“, die von der Magdeburger Stadtverwaltung und zahlreichen privaten Partnern, wie die Wohnungseigentümer und Vereine, dem Verband der Gartenfreunde, dem Stadtsportbund und dem Stadtmarketingverein durchgeführt wird. Mit „Magdeburg putzt sich!“ ruft die Kampagne die Bevölkerung einmal im Jahr dazu auf, sich an der Verschönerung der Stadt zu beteiligen – und dies mit Erfolg. Denn ebenso Potential zur Zahl der Woche hätte die Zahl 313 gehabt: soviel Aktionsgruppen haben innerhalb von fünf Wochen in Magdeburg den Frühjahrsputz umgesetzt. Und noch zwei weitere beeindruckende Zahlen verbinden sich mit der Magdeburger Putzaktion: 435 Tonnen Müll wurden in 321 Containern entsorgt. Dennoch haben wir uns für die 7.875 entschieden, denn im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Frühlingsputzer um über 1.000 Menschen gestiegen.
Was ist eine bessere Grundlage für ein erfolgreiches Studium als zufrieden mit seiner Hochschule zu sein? Richtig: nicht sehr viel! Genau das bestätigen 87 % der Absolventen ostdeutscher Hochschulen, die sich ein weiteres mal für ihre Hochschule entscheiden würden.
Die Kampagne „Studieren in Fernost“ der Hochschulinitiative Neue Bundesländer spielt dabei eine große Rolle. Zum einen macht sie auf die Vorzüge der 44 Hochschulen in den neuen Bundesländern aufmerksam. Zum anderen werden Vorurteile entkräftet und abgebaut. Damit wird der Studienstandort „Fernost“ immer interessanter und gefragter.
Dies mag einer der Gründe sein, wieso immer mehr Studieninteressierte aus den alten Bundesländern – „Studieren in Fernost“ folgend – für ein Studium in den Neuen entscheiden.
Das zeigt sich ganz deutlich in unserer Zahl der Woche: die 128!
Der Anteil an Studienanfänger aus den alten Bundesländern, die sich für Sachsen-Anhalts Hochschulen entschieden haben, ist in den letzten drei Jahren um 128% gestiegen.
Wir finden: Super Sache!
Er hat es wieder geschafft! Bereits zum 8. mal in Folge konnte der Elberadweg seinen ersten Platz der beliebtesten Radwege Deutschlands behaupten! Das ist aber nicht die einzige Führungsposition, die er inne hat. Er war obendrein auch noch der meistbefahrenste Radweg 2011 und ist auch 2012 wieder das beliebteste Ziel von Radtouristen.
Das kommt nicht von ungefähr, denn die knapp 860 Kilometer – die durch Deutschland verlaufen – bieten neben einen einmaligen Ausblick auf die Landschaft auch eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören neben der Bauhausstadt Dessau und dem Wasserstraßenkreuz in Hohenwarte auch zahlreiche Kirchen. Vieles von dem, was es auf den Touren zu sehen gibt, steht auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten. Euch erwartet also eine wirklich einmalige Tour!
Sollte man einmal erschöpft sein, kann man in einem der etwa 540 radfreundlichen Unterkünfte einkehren.

Foto: Radwanderer auf dem Elberadweg am Kornhaus in Dessau-Roßlau

Foto: Fährüberfahrt entlang des Elberadweges
Wenn euer Interesse geweckt wurde, die Nummer 1 der Radwege zu erkunden, findet ihr alles weitere an Informationen hier: www.elberadweg.de
Mehr zum Thema Tourismus in Sachsen-Anhalt findet ihr hier:
www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Unsere Zahl der Woche widmet sich dieses mal einem Dach – und zwar einem ganz besonderen. Dabei geht es um das Dach der Möwe. Überdachte Vögel? Natürlich nicht. Möwe, so wird die Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin genannt. Schon während der Sanierungsphase von 1998 bis 2003 war die Überdachung des Innenhofs geplant, um diesen ganzjährig nutzbar zu machen. Genau an dieser Stelle kommt nach langen Diskussionen eine Innovation des Landes zum Zuge. Bewundern kann man das Ganze zum Beispiel auch am Münchner Olympiastadion – die Rede ist vom so genannten Luftkissendach. Entwickelt wurde diese Lösung von einem Institut der Hochschule Anhalt. Nicht nur die Membran für die Luftkissen kommt aus Sachen-Anhalt, sondern auch die Schweißtechnik zur Verarbeitung. Diese stammt vom Fraunhofer-Institut in Halle. Weiterhin soll die Verarbeitung eine Firma aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz übernehmen. Und die 195? Genau 195 Quadratmeter Berliner Bodens werden demnächst von einem Luftkissendach überspannt sein. An allen Ecken und Enden: Know-How made in Sachsen-Anhalt!
Es ist wieder Zeit für die Zahl der Woche. Heute verpackt im Forschergewand.
Bei dem in Magdeburg stattfindenden Landesfinale von „jugend forscht“ haben drei 15jährige Schüler vom Institut SITI Havelberg kürzlich den Sieg errungen. Ihr interdisziplinäres Projekt befasste sich mit regenerativer Energie. Zum veranschaulichen ihrer Idee, bauten die drei ein Lego-Modell einer Fähre. Sören, Simon und Ben schwebt nämlich vor, die Fähre Sandau unter Zuhilfenahme der natürlichen Kräfte zu bewegen.
Dafür haben sie den Energiebedarf für 300 Tage Betriebszeit berechnet und kamen auf 1122 kWh! Und dann? „Diese haben wir dann in regenerative Energiekraft umgewandelt, […]“ sagt Sören Bebenroth in einem Artikel in der Volksstimme vom 30.03.2012. das klingt erstmal ganz einfach. Aber hinter dem Physik-Projekt steckt jede Menge Know How, eine gute Idee und vor allem ein gutes Team!

Foto: junge Innovationskraft auf der CeBit
Mit dem Projekt konnten sie schlussendlich nicht nur die Juroren von „jugend forscht“ überzeugen. Ihre Arbeit werden sie darüber hinaus dem Sandauer Stadtratbei bei der nächsten Stadtratssitzung vorstellen. Somit könnte ihr Modell bald schon Realität werden und die Fähre Sandau mit Solar- oder Wasserkraft betrieben werden.
Wir gratulieren zum Sieg auf Landesebene und drücken die Daumen für das Bundesfinale vom 17. Bis 20. Mai in Erfurt.
Volksstimme:
Die Fähre Sandau fährt mit voller Solar- und Wasserkraft voraus
Es ist wieder Zeit für unsere Zahl der Woche. Diese gibt sich heute sehr musikalisch.
Am vergangenen Wochenende fand der Landeswettbewerb für „Jugend musiziert“ statt. Für diesen hatten sich 266 junge Musiker und Musikerinnen in den vier vorhergehenden Regionalwettbewerben qualifiziert. Beim Landeswettbewerb in Halle traten sie nun in den unterschiedlichsten Wertungen der beiden Kategorien Solo und Ensemble gegeneinander an. Die Spanne reichte dabei vom Blechblasinstrument über Orgel bis hin zum vierhändigen Klavier spielen. Herausgekommen ist unsere Zahl der Woche: 57! Genau so viele Musiker und Musikerinnen haben sich für den Bundeswettbewerb in Stuttgart – vom 25. Mai bis 1. Juni – qualifiziert und werden dort Sachsen-Anhalt musikalisch vertreten. Wir wünschen viel Erfolg!
Eine detaillierte Auflistung aller Sieger und Siegerinnen ist hier zu finden: jumu-sachsen-anhalt.de
In dieser Woche ist uns die Zahl 19 aufgefallen. Das Besondere: Sie stellt den Zuwachs an Deutschland-Stipendien für das kommende Sommersemester an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) dar!
Somit steigt die Zahl der unterstützen Spitzenleistungen an der MLU von 35 auf 54. Möglich machen dies die neuen Förderer, zu denen die Bayer-Stiftungen gehörten. Sie co-finanzieren zum Beispiel fünf neue Stipendien. Aber auch die IHK-Halle, die DELL Halle GmbH , das Bistum Magdeburg und die Dow Olefinverbund GmbH engagieren sich dafür, dass der wissenschaftliche Nachwuchs seinen Weg weiterhin zielstrebig verfolgen kann.
Und aufgepasst: Das Stipendium ist vollkommen einkommensunabhängig und kann problemlos zusätzlich zum BAföG bezogen werden.
Am 19. April findet dazu eine Festveranstaltung für die Stipendiaten und Förderer statt.
Das DHSW gratuliert den Stipendiaten!
Es war in den letzten Tagen in aller Munde, der „Polizeiruf 110 zieht um!“, nun ist es offiziell, der MDR bestätigte, das die Kartons in Halle gepackt und in Magdeburg entladen werden. Hierfür wurde schon vor einigen Monaten an den Türen der Polizeidirektion des Landes und des Landeskriminalamtes geklopft und um Hilfe gebeten. Und: sie erklärten sich einverstanden. Somit steht dem Umzug nichts mehr im Weg. Zudem ergeben sich Vorteile für alle Beteiligten. Die TV-Ermittler bekommen ein neues und interessantes Umfeld geboten und werden unter Umständen von den Beamten tatkräftig, wenn auch nur in Komparsen-Rollen, unterstützt. Und im Gegenzug schaffen es die TV-Kommissare vielleicht zu zeigen, wie man einen Fall innerhalb von 90 Minuten lösen kann.
Es bleibt jedoch noch offen wer die Nachfolge der bisherigen Kommissare Schmücke und Schneider antreten wird.
Das DHSW Team ist gespannt auf interessante Fälle.
Unsere Zahl der Woche widmen wir an diesem Tag erneut der “Himmelsscheibe von Nebra“. Ihr Alter war uns ja bereits eine Meldung als Zahl der Woche wert. Ihre Entdeckung und Rettung könnte schließlich ein ganzes Drehbuch füllen: der ein oder andere erinnert sich sicherlich noch an die Schlagzeilen über den Fund der Bronzescheibe. Doch auch heute macht die Himmelsscheibe noch von sich reden.
Seit Eröffnung der Dauerausstellung, stiegen die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr stetig, so das mittlerweile weit über 750.000 Menschen diese besucht haben um die Himmelsscheibe zu sehen.
Zuvor ging die Himmelsscheibe jedoch durch unzählige Expertenhände und mauserte sich zu einem der am besten untersuchtesten archäologischen Objekte der Welt!
Und das bringt uns zu unserer Zahl der Woche: Somit haben bislang insgesamt 1.200.000 Menschen den etwa zwei Kilo schweren und grünlich schimmernden Diskus mit seinen Goldauflagen gesehen! Wow!
Alles weitere rund um die Himmelsscheibe findet ihr auf www.himmelsscheibe-erleben.de