Zahl der Woche

Einmal in der Woche präsentieren wir euch mit der “Zahl der Woche” wissenswertes und unterhaltsames aus Sachsen-Anhalt.

Zahl der Woche: 1.500

Es ist mal wieder Zeit für unsere Zahl der Woche. Wir haben uns für die 1.500 entschieden. Bevor wir erklären warum, noch kurz ein Hinweis: Ihr dürft uns natürlich gern Zahlen vorschlagen, hinter denen sich spannende, unterhaltsame und bemerkenswerte Geschichten verstecken. Nur Mut!

Zurück zur 1.500. In der Volksstimme vom 9. Februar findet sich unter dem Titel „Hollywood-Anhalt: Filmdrehs vor der Haustür“ ein lesenswertes Interview mit Rainer Robra – seines Zeichens Chef der Staatskanzlei und verantwortlich für die Medienpolitik im Land. Wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt, dreht sich beim Interview alles um das Thema Film und die Kreativwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Und da gibt es allerlei interessante Fakten.

Beispielsweise gibt es für die klassischen Film- und Medienförderung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die so genannte Mitteldeutschen Medienförderung, kurz MDM. Mit einem jährlichen Gesamtbudget von 12,5 Millionen Euro unterstützt die MDM Film- und Medienproduktionen in den drei Bundesländern. Bislang steuerte Sachsen-Anhalt 2,5 Millionen Euro dazu pro Jahr bei. Was hat das mit 1.500 zu tun? Nun, durch die MDM wurden schon rund 1.500 Produktionen gefördert. Das kann sich sehen lassen! Und: Jedes Jahr kommen rund 80 neue Projekte dazu. Es ist also Hochbetrieb in der mitteldeutschen Medienlandschaft.

Auch als Drehort erfreut sich Sachsen-Anhalt großer Beliebtheit. So diente die Burg Querfurt beispielsweise als Kulisse für die Filme „Die Päpstin“ und „1½ Ritter“. Und es viele weitere Beispiele.


Kulisse Sachsen-Anhalt: 1½ Ritter

Wer mehr erfahren will, der kann hier einen Blick in den Artikel auf der Seite der Volksstimme werfen: Hollywood-Anhalt: Filmdrehs vor der Haustür

Mehr zur MDM und den aktuellen Projekten findet ihr hier.

Zahl der Woche: 641

In dieser Woche haben wir besonders erfreuliche Nachrichten der numerischen Art für euch: Das Amt für Statistik hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr 641 Personen nach Magdeburg hinzugezogen sind. Es werden also mehr Zuzüge als Wegzüge verbucht. Außerdem kehren immer mehr Menschen aus dem Umland zurück und die Zahl der Geburten ist auch angestiegen. Der Leiter des Amtes, Tim Hoppe, führt an, dass die Stadt durch ihre kulturelle Infrastruktur attraktiver geworden sei.
Mitverantwortlich für diese positive Bilanz sind 18.000 Studierende, die sich an den beiden Hochschulen der Landeshauptstadt eingeschrieben haben. Das schlägt sich auch direkt im aktuellen demografischen Bericht nieder, der die Horrorprognose von vor 10 Jahren Lügen straft.

Was die Zukunft bringen wird, können die Experten noch nicht mit Gewissheit sagen. Aber in jedem Fall braucht man sich nicht mehr vor einer Einwohnerzahl unterhalb der 200.000 zu fürchten.

Um den demografischen Bericht zu ergänzen, sollen nun vierteljährlich 1000 Bürgerinnen und Bürger befragt werden. Dies soll Aufschluss geben über die Hintergründe von Arbeitsplatzwechseln, Wegzügen und anderen Aspekten, welche die Einwohnerzahlen beeinflussen.

Bis dahin freuen wir uns über den Zuwachs, denn
Das Hier Sind Wir.

Zahl der Woche: 40.000

Es ist wieder Zeit für unsere Zahl der Woche. Und dieses mal geht es tierisch zu bei uns. 40.000 – so viele Menschen beteiligten sich an einer Internet-Abstimmung von stern TV, um der frisch zur Welt gekommenen Tochter des Spitzmaulnashorns Mana einen Namen zu geben. Das Nashornbaby hatte vor rund 4 Wochen im Magdeburger Zoo das Licht der Welt erblickt.

Nun ist die Entscheidung gefallen. 41 Prozent der Stimmen entfielen auf den Namen Mala.
In diesem Sinne: Hallo Mala!

Die 30-jährige Nashornmutter Mana wurde im übrigen 1981 selbst im Zoo Magdeburg geboren und hat nun mit Mala bereits das vierte Junge zur Welt brachte.

Mehr Infos auf stern TV

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Zahl der Woche: 10.000

Die Wahl auf unsere Zahl der Woche fiel uns diese Woche sehr leicht. Wir haben uns für die 10.000 entschieden. Warum? 10.000 Menschen fanden am vergangenen Samstag in der Landeshauptstadt Magdeburg zusammen um gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und Weltoffenheit zu setzen. Über 170 Akteure waren dabei – Schulen, Parteien, Vereine, Kirchenverbände, Kunst- und Kulturschaffende, Feuerwehr, Djs, Bands, das Theater der Stadt, Studierendenorganisationen, Polizeigewerkschaften und viele mehr. Sie alle beteiligten sich an Aktivitäten rund um die 2 km lange Meile der Demokratie durch die Innenstadt und zeigten an diesem Tag gemeinsam Gesicht gegen Menschenfeindlichkeit und für Demokratie. Ein starkes Zeichen!

Wir freuen uns über soviel gemeinsames Engagement verschiedenster Akteure und nehmen im nächsten Jahr dann gern auch die 20.000er Marke als Zahl der Woche auf.

Super gemacht!

Euer DHSW-Team

Zahl der Woche: 3.600

Es ist mal wieder Zeit für unsere Zahl der Woche. Wir haben uns dieses Mal für die 3.600 entschieden. Warum? Erzählen wir euch. Mehr als 3.600 Jahre hat die alte Himmelsscheibe von Nebra bereits auf dem Buckel. Die bronzene Himmelsscheibe gilt als die weltweit älteste konkrete Abbildung des Sternenhimmels.

Zusammen mit einem 50 Millionen Jahre alten versteinerten Urpferdchen aus dem Geiseltal bei Halle wurde die Himmelsscheibe nun dem “Verzeichnis national wertvolles Kulturgut” hinzugefügt.

“Damit ist erstmals Kulturgut der öffentlichen Hand aus Sachsen-Anhalt in die Liste aufgenommen worden” – Kultusminister Stephan Dorgerloh

Wer die Himmelsscheibe einmal in echt sehen möchte, dem legen wir die Dauerausstellung des Landesmuseums in Halle ans Herz. Mehr dazu hier.

Zahl der Woche: 4,5

Zum Wochenende gibt es sie wieder: Die Zahl der Woche! Wir haben uns heute für die 4,5 entschieden und erklären auch gleich mal warum. Wir hätte auch die 1 nehmen können. Denn die spielt dabei auch eine große Rolle. Genau genommen Platz 1! Man darf dem Land und den Menschen also kräftig auf die Schultern klopfen.

Der Wirtschaftsmotor im Land der Frühaufsteher läuft auch Hochtouren! Im ersten Halbjahr 2011 stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ganze 4,5 %! Das ist stattlich. Den Bundesdurchschnitt von 3,9 % überflügelt Sachsen-Anhalt damit mit einem beachtlichen Vorsprung und setzt sich beim Vergleich der neuen Bundesländern insgesamt an die Spitzenposition. Das sind doch schöne Nachrichten zum baldigen Jahresende.

Mehr Infos findet ihr beim Struktur Kompass.

Zahl der Woche: 700

Es ist mal wieder Zeit für unsere Zahl der Woche. Wir haben uns entschieden heute mal etwas über die 700 zu erzählen. Warum? Sagen wir euch. Mit rund 700 Exponaten aus dem Alltagsleben der Menschen am Fuße des Vesuvs startet die Landesausstellung “Pompeji, Nola, Herculaneum – Katastrophen am Vesuv” in Halle. Mit dabei sind unter anderem das komplette Inventar einer bronzezeitlichen Hütte und zwei Papyrusrollen aus der Privatbibliothek von Konsul Lucius Calpurnius Piso, Schwiegervater von Julius Caesar (100 bis 44 vor Christus).

Also schaut mal vorbei. Euch erwartet ein unglaublicher Einblick in die Geschichte, der in dieser Form wohl eine Weltpremiere sein dürfte.

Die Ausgrabungen in Pompeji begannen im 18. Jahrhundert und gelten heute als der Beginn der wissenschaftlichen Archäologie. Und einer der Mitbegründer – Johann Joachim Winckelmann – kommt sogar aus Sachsen-Anhalt. Geboren wurde er in Stendal.

Landesmuseum für Vorgeschichte
09.12.2011 bis 08.06.2012
Mehr Infos hier.

Zahl der Woche: 3.000

Es ist wieder soweit. Wir haben unsere Zahl der Woche gewählt. Diese Woche wollen wir euch die 3.000 vorstellen. Was hat das mit Sachsen-Anhalt zu tun? 3.000 „getankte“ Kilowattstunden haben im Feldtest von Harz.EE-mobility die Praxistauglichkeit von E-mobility bewiesen. Wie es in der Ausgabe III/2011 von ARGOS – Das Wirtschaftsmagazin für Mitteldeutschland – heißt, „lässt sich zusammenfassen, dass auch in ländlichen Regionen, wenn sie genügend „Erneuerbare“ zur Verfügung hat, eine Infrastruktur für E-mobility aufgebaut werden kann. Und: die Menschen der Region wollen dies.“

Im Landkreis Harz tragen erneuerbare Energien bereits zu über 50% zur Stromversorgung bei. Wie diese heimischenEnergien genutzt werden können, um die Mobilitätswünsche der Menschen zu realisieren, sollte im Feldtest erprobt werden. Elektroautos sind nur etwas für kurze Distanzen in Städten? Fehlanzeige! Wie das Konsortium aus Wissenschaft, Wirtschaft und regionalen Stromerzeugern zeigen konnte, ist die geschickte Kombination aus elektrischen, logistischen sowie informations- und kommunikationstechnischen Infrastrukturen der richtige Schritt, um umweltschonende E-mobility alltagstauglich zu machen.

Mehr Infos findet ihr hier und in der aktuellen Ausgabe von ARGOS.

Zahl der Woche: 20.000

Unsere letzte Zahl der Woche kam ja etwas verspätet. Wir geloben Besserung und bringen nun wieder zum Freitag unsere Zahl der Woche. Das ist dieses Mal die 20.000. Warum? 20.000 ist die Marke der Zahl der Studierenden, die die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nun erstmals in ihrer über 500-jährigen Geschichte geknackt hat. Von den 3.300 neuen Erstsemestern kommen dabei im Schnitt 4 von 10 der neuen Studierenden aus den alten Bundesländern und Berlin. Das kann sich doch sehen lassen.

Wir gratulieren und wünschen allen Studierenden viel Erfolg im Studium – den alten wie den neuen.

Zahl der Woche: 332.000

Es ist wieder Zeit für unsere Zahl der Woche – das ideale Smalltalk-Wissen. Unsere Zahl ist die 332.00! Dabei dreht es sich dieses Mal um die Designwirtschaft. Die Anzahl der Selbstständigen und Unternehmen im Bereich Design einschließlich des Werbemarktes fällt mit knapp 700 Steuerpflichtigen im Bundesvergleich noch gering aus. Doch wie eine Expertenstudie des Landes zeigte, kann man zu Recht sagen: Klein, aber oho! Laut letztem Stand überflügeln die fleißigen Kreativen im Land mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 332.000 € locker das durchschnittliche Umsatzvolumen im Bundesgebiet, das – laut Studie – je Unternehmen bei 170.000 Euro lag. Auch im direkten Ländervergleich lagen die Industriedesigner aus Sachsen-Anhalt an der Spitze, gefolgt von Bremen mit durchschnittlich 293.000 Euro Jahresumsatz. Das kann sich sehen lassen!

Das Lob gilt dabei natürlich auch der lokalen Ausbildungsstruktur. Die internationale Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, die in der Tradition des berühmten Bauhaus stehende Hochschule Anhalt in Dessau und die Hochschule Magdeburg-Stendal bilden eine exzellente Basis für eine wachsende und erfolgreiche Designwirtschaft im Land.

Mehr Infos gibt es hier.