Heute dürfen wir euch einen Gastbeitrag zu den USC-Volleyballerinnen präsentieren. Viel Spaß beim Lesen.

Foto: Angriff von Jenny Schwab gegen den Schönebeck-Block Lehmann/ Rumi
(amu) Magdeburg/Dessau. Am vergangenen Samstag sorgte der letzte der Regionalliga Nordost für eine kleine spielerische Überraschung. Die Volleyballdamen des USC Magdeburg verloren zwar in der Endrunde des VVSA-Pokals 2011/12 gegen den SV Pädagogik Schönebeck mit 1:3, boten aber dem Publikum sehenswerte Aktionen und damit dem Zweitplatzierten der Regionalliga Nordost und Aufsteiger in die dritte Liga lange Paroli.
Einen Superstart legten die Volleyballerinen aus Magdeburg gegen die Schönebeckerinnen hin. Voller Selbstbewusstsein spielten sie frei auf und konnte die anfängliche Führung von 11:7 auf 21:16 ausbauen. Auf Gegnerseite waren u. a. die gefürchteten Aufschläge Mangelware, so dass man mit tollen Angriffsaktionen den Satz für sich entschied (25:17). Im zweiten Satz gelang von der Annahme, über das Zuspiel bis zum Angriff beim USC-Sechser zu wenig (4:11). Damit setzte man Schönebeck kaum unter Druck und die Aufholjagd gelang nur spärlich (18:25). In den dritten Durchgang starteten die Magdeburgerinnen wieder motivierter und konnten bis zum 12:14 gut mithalten. Doch unpräzise Annahmen erschwerten dann den Job der Zuspielerin Anja Bechmann, so dass die Wirksamkeit der Angriffe nachließ. Auch im Block waren die Elbestädterinnen selten aggressiv, um die Größenvorteile auszunutzen, und die Feldabwehr eher zurückhaltend (17:25). Doch mit neuem Selbstvertrauen meldeten sich die USC-Damen im vierten Satz zurück. Starke Aufschläge, hervorragende Angriffs- und Blockaktionen sowie hart umkämpfte Punkte in der Abwehr spiegelten den Siegeswillen wieder (13:9; 19:13). Alles sah nach einem Satzgewinn aus, doch der Aufsteiger in die dritte Liga spielte seine Routine aus und agierte in der Schlussphase druckvoller als die Magdeburgerinnen. Annahmeschwierigkeiten plus B-Schläge und wenig gelungene Block/Feldabwehraktionen reichten nicht für den Entscheidungssatz (23:25).
Trainer Matthias Waldschik erklärte nach dem gewonnenen Spiel: „Wir haben verstärkt Annahme und Abwehr trainiert und das konnte man auch sehen. Dieses Spiel lief um vieles besser als die zwei Spiele in der Regionalliga gegen Schönebeck. Dass das Team heute solch eine Leistung gezeigt hat, macht mich als Trainer sehr stolz. Alles in allem denke ich, wir brauchen uns als Vizepokalsieger nicht verstecken.“
Ein Trostpflaster gibt es dennoch: Als Vizepokalsieger hat sich die Damenmannschaft des USC Magdeburg zum ersten Mal für den Regionalpokal im Herbst 2012 qualifiziert.
USC Magdeburg: Bechmann, Beige, Bürger, Koschmidder, Kunth, Lindner, Mutzeck, Rieger, Reuleke, Soldmann, Schwab, Stock

Auch in der neuen Woche behalten wir unser Aprilwetter. Während wir weiter auf durchgängig warme Tage hoffen, begrüßen wir euch erst mal in der neuen Woche. Neue Jobangebote von PFIFF haben wir auch mitgebracht.



Er hat es wieder geschafft! Bereits zum 8. mal in Folge konnte der Elberadweg seinen ersten Platz der beliebtesten Radwege Deutschlands behaupten! Das ist aber nicht die einzige Führungsposition, die er inne hat. Er war obendrein auch noch der meistbefahrenste Radweg 2011 und ist auch 2012 wieder das beliebteste Ziel von Radtouristen.




