„365 Orte im Land der Ideen“ Preisträger in der Kategorie Umwelt: IFA ROTORION für innovative Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie

Aus der Artikelserie: 365 Tage, 365 Orte, 365 Ideen

Die Haldenslebener IFA (Ideas For Automotive) ROTORION-Gruppe zeigt, dass Sachsen-Anhalt nicht nur das Land der Frühaufsteher, sondern auch der Frühentwickler ist. Durch eine bahnbrechende Entwicklungsforschung ist es dem selbst ernannten Innovativ-Unternehmen gelungen, gleich zwei umweltschonende Aspekte in nur einem Bauteil zu kombinieren.

Die „Öko-Kardanwelle“ namens „bioprop“ ist die erste aus einem nachwachsendem Rohstoff – Hanf. Damit ist sie zum einen CO²-neutral recyclingfähig. Es wurde eine ökologische Alternative zu den herkömmlichen kohlefaserverstärkten oder glasfaserverstärkten Kunststoffen entdeckt, die vor allem in ihrer Entsorgung Probleme aufwerfen.

„bioprop“ – die erste Kardanwelle der Welt aus nachwachsenden Rohstoffen; Quelle: ifa-rotorion.com

Außerdem zeigt sich schnell, dass Hanf als Material im verbrauchsmindernden Leichtbau gegenüber dem 30 Prozent schwereren Standardbauteilen aus Stahl vorn liegt.

Derartige Entwicklungen erlauben uns, trotz Umweltschutz nicht allzu sehr auf Komfort verzichten zu müssen. Erfindungen, die uns eine Energie schonende und recyclingfähige Produktion ermöglichen, sind in ihrem Wert noch gar nicht zu schätzen.

Die Jury der „365 Orte im Land der Ideen“ lobt die Forschung der IFA ROTORION durch die Ernennung zum „ausgewählten Ort“ der Kategorie Umwelt als vorbildlich aus.

Zum Glück liegt dem Haldenslebener Innovativ-Unternehmen viel daran, das Wissen zu teilen.

Ihr habt die Möglichkeit, bei IFA ROTORION ein Schülerpraktikum zu machen und so die spannende Berufswelt in einem technischen oder kaufmännischen Bereich kennenzulernen. Mehrwöchige Studienpraktika sind ebenso möglich.

Wenn ihr euch bereits über eure Berufswahl Gedanken gemacht habt und dieses Unternehmen euch besonders interessiert, könnt ihr dort in 7 Berufsfeldern in die Lehre gehen. Duale Studiengänge in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität und der Fachhochschule Magdeburg-Stendal sind sowohl für Bachelor- als auch Masterstudiengänge in entsprechenden Bereichen möglich.

Für die Fortgeschrittenen ist vielleicht das Angebot einer wissenschaftlichen Arbeit in diesem Unternehmen sehr attraktiv. Eine Integration in das Unternehmen ist dabei in jedem Fall angestrebt.

Näheres zu den Ausbildungsmöglichkeiten erfahrt ihr hier.

Es bleibt zu sagen: „Make it happen!“,
Euer DHSW-Team

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