JUGEND FORSCHT! – UND ENTDECKT NEUE WELTEN

Heute beim Landesfinale von JUGEND FORSCHT! haben sich verschiedenste Projekte der 15 bis 21-jährigen Forscher miteinander gemessen. Wir waren neugierig und haben uns den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchwettbewerb im Virtual Development and Training Centre (VDTC) des Fraunhofer Instituts Magdeburg angeschaut. Der Jury und der Öffentlichkeit präsentierten sich die 33 Regionalsieger aus sieben Fachgebieten – Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Physik und Technik.

Drei Projekte und fünf JungforscherInnen haben wir getroffen und mal genauer nachgefragt:

Die 14-jährigen Schüler Georg Dittmann und Pascal Dittmar haben sich mit der Entwicklung eines Biotreibstoffs beschäftigt. Ihr Projekt JATROPHA – ENERGIEQUELLE (Treibstoff) DER ZUKUNFT ist im Bereich Chemie bei “Schüler experimentieren” angetreten. Ein Zeitungsartikel machte die Beiden auf die relativ unbekannte Pflanze als Öllieferanten aufmerksam und sie experimentierten, ob sich Jatropha tatsächlich für die Biotreibstoffgewinnung eignen könnte. Das Ergebnis ihrer Studien wies ein 33%-igen Ölgehalt der Pflanze nach und vielleicht ist sie ja wirklich unser Treibstoff der Zukunft?

Im Bereich Biologie machten sich die Schüler Felix Otte, Patrick Günther und Vivien Zahn Gedanken über die Mundhygiene. Es galt zu klären, wie eine antibakterielle Mundspülung, reines Wasser oder Sonnenblumenöl die Mikroorganismen im Mund beeinflussen. Sie führten eine Studie mit mehreren Probanden durch und legten mit den gesammelten Proben Bakterienkulturen an, um die Auswirkungen der jeweiligen Artikel zu überprüfen.

Aber nicht nur in den Bereichen Chemie und Biologie gab es Interessantes zu sehen. Auch die Technik bot viele tolle Ideen vom Frontsonnenschutz im Auto für Mitfahrer auf dem Rücksitz, über Antriebe für autonome Rettungsroboter bis hin zu Elektroautos der Zukunft.
Vivien Zahn und Patrick Günther haben sich in diesem Bereich mit dem Problem von blendenden Scheinwerfern durch Gegenverkehr beschäftigt. Mit Hilfe des Einsatzes von Polarisationsfolien gelang es ihnen ein System zu entwickeln, dass das lästige Blenden verhindert. Sowohl Autoscheide als auch Scheinwerfern werden damit so beschichtet, dass lediglich Licht von der Fahrbahn und angeleuchteten Gegenständen reflektiert wird. Die Scheinwerfer des entgegenkommenden Fahrzeugs werden somit optisch abgetönt.

Bei der Siegerehrung konnten wir nicht dabei sein, werden euch aber wissen lassen, wer mit Auszeichnung und Geldpreisen nach Hause gegangen ist. Die Erstplatzierten erwartet der Einzug in das Bundesfinale, das in diesem Jahr vom 13. bis 16. Mai in Essen stattfindet.

Wir wünschen weiterhin frohes Forschen!
euer DHSW-Team

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